Neue Urbane Landwirtschaft
Eine theoretische Verortung und Akteursanalyse der Initiative Himmelbeet im Berliner Wedding.
Arbeitshefte des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, erschienen im Universitätsverlag der TU Berlin, 2016.
Urbanes Gärtnern und urbane Landwirtschaft sind in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Weltweit und auch in Deutschland sind zahlreiche neue Projekte entstanden. In ihnen wachsen alte regionale Gemüsesorten, pestizidfreie Kräuter und zugleich ein neuer nachbarschaftlicher Zusammenhalt. Einen dieser Gemeinschaftsgärten habe ich von der ersten Idee bis zur Eröffnung begleitet und analysiert. Die Einblicke in das Berliner Gartenprojekt Himmelbeet gehen den Fragen nach, welche Akteure und Hindernisse eine Rolle spielen, welche Grundsätze verfolgt werden und welche Prozesse bei der gemeinschaftlichen Entwicklung des Gartens ablaufen. Darüber hinaus verortet die Arbeit den Trend stadttheoretisch: Was bedeuten urbane Gärten für Stadtgeschichte, Stadtutopien und den Stadt-Land-Gegensatz?
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